Tag: DVPW TG Außen- und Sicherheitspolitik

  • Annual Convention of the International Studies Association (ISA)

    From March 28 to April 2, 2022, the Annual Convention of the International Studies Association (ISA) took place in Nashville, Tennessee, USA. I participated virtually, serving as discussant on the panel “Domestic Politics and Foreign Policy” for the Junior Scholar Symposia, with contributions on a range of phenomena linked to international security, including military assistance, battlefield performance, and the relationship between leaders’ childhood experiences and their foreign policy behavior once in office.

    Beyond that, the DVPW group on Foreign and Security Policy held an informal meeting at ISA (see the group’s Twitter account) and the Foreign Policy Analysis Methods Café saw its 4th installment as part of the conference program.

  • Von der Bonner zur Berliner Republik

    Von der Bonner zur Berliner Republik

    Sammelband der DVPW-Themengruppe Außen- und Sicherheitspolitik

    In der  bei Nomos erscheinenden Buchreihe “Außenpolitik und Internationale Ordnung” (Herausgeber: Hanns W. Maull und Sebastian Harnisch) ist der von Klaus Brummer und Friedrich Kießling herausgegebene Sammelband Zivilmacht Bundesrepublik? Bundesdeutsche außenpolitische Rollen vor und nach 1989 aus politik- und geschichtswissenschaftlichen Perspektiven erschienen.

    Die Publikation ist der dritte bisher erschienene Sammelband in der “Edition Themengruppe Außen- und Sicherheitspolitik“. Weitere Bände sind Chinesische Seidenstraßeninitiative und amerikanische Gewichtsverlagerung (Hansel/Harnisch/Godehardt, Hrsg. 2018) sowie Sonderbeziehungen als Nexus zwischen Außenpolitik und internationalen Beziehungen (Harnisch/Brummer/Oppermann, Hrsg. 2015).

    Weiterführende Informationen zur Themengruppe Außen- und Sicherheitspolitik gibt es auf der DVPW-Webseite. Dort ist auch die Anmeldung zur Mailingliste der Themengruppe möglich. Der Twitter-Account ist @dvpw_aussenpol.

    Mein Kapitel “Von der Bonner zur Berliner Republik” (PDF) untersucht für den Zeitraum 1990 bis 2018  parlamentarische Debatten zu 40 Auslandseinsätzen der Bundeswehr im Hinblick auf deren Resonanz mit dem rollentheoretischen Konzept der “Zivilmacht”. Die quantitative Textanalyse zeigt im Zeitverlauf eine deutliche Abnahme der Verwendung zivilmachtstheoretischer Rhetorik:

    “Während die Debatten Anfang der 1990er Jahre noch von einer hohen Resonanz mit dem Zivilmachtkonzept geprägt waren, so zeigt sich seither eine kontinuierliche Abnahme. Dies kann als Anzeichen für einen „Wandel“ in der deutschen Außenpolitik und ihrer politischen Rechtfertigung gesehen werden. Zweitens konnte die Analyse Unterschiede zwischen den Einsatztypen identifizieren. So zeigen die Plenardebatten zu NATO-Einsätzen eine höhere Übereinstimmung mit dem Zivilmachtkonzept auf als UN- oder EU-Missionen. Statistisch signifikant sind dabei die Zivilmacht-Werte der Debatten zu EU-Einsätzen, welche im Vergleich zur Gesamtheit der untersuchten Plenardebatten erheblich niedriger liegen” (Mello 2019: 310).

  • Call for Papers: Methoden der Außenpolitikanalyse

    Call for Papers: Methoden der Außenpolitikanalyse

    Methoden der Außenpolitikanalyse: Ansätze, Daten und Perspektiven

    Workshop der DVPW-Themengruppe „Außen- und Sicherheitspolitik“

    Call for Papers (PDF)

    Die theoriegeleitete Außenpolitikforschung hat sich auch im deutschsprachigen Raum als eigenständiges Feld innerhalb der politikwissenschaftlichen Disziplin Internationale Beziehungen etabliert. Aus methodologischer Sicht fehlt bislang jedoch eine eingehendere Auseinandersetzung mit vorhandenen Ansätzen, zugrundeliegenden Daten und Entwicklungsperspektiven zur Erforschung von Außenpolitik.

    Für welche Forschungszwecke sind welche methodischen Ansätze geeignet und was sind die Voraussetzungen für deren Anwendung? Mit welchen qualitativen und quantitativen Daten arbeitet die Außenpolitikanalyse und wie wirkt sich die technologische Entwicklung auf die Datengewinnung aus? Und welche Perspektiven bestehen für die weitere Entwicklung des vorhandenen Methodenspektrums?

    Im Rahmen eines zweitägigen Workshops am 26. und 27. September 2019 an der Universität Erfurt soll diesen Fragen nachgegangen werden. Wir suchen hierzu grundlegende Beiträge zu etablierten und neueren Ansätzen und Methoden und deren Anwendung auf außenpolitische Fragestellungen. Darüber hinaus begrüßen wir auch Beiträge, welche die Vor- und Nachteile bestimmter Methoden vergleichend analysieren, sich mit Fragen der Datenerhebung und Datenanalyse auseinandersetzen, oder welche die methodologische Praxis innerhalb der Disziplin kritisch beleuchten.

    Die Veröffentlichung einer Auswahl an Beiträgen ist in einem deutschsprachigen Publikationsformat geplant. Dies soll zum Abschluss des Workshops erörtert werden. Nach Zusammenstellung des Programms beabsichtigen wir die Einwerbung von Drittmitteln zur Finanzierung von Reise- und Übernachtungskosten der Workshop-TeilnehmerInnen.

    Wir bitten um Einsendung von Abstracts (max. 250 Wörter) mit kurzen biografischen Angaben bis zum 31. Januar 2019 an aussenpolitik2019@mailbox.org.

    Der Workshop ist eine Veranstaltung der Themengruppe „Außen- und Sicherheitspolitik“ (@dvpw_aussenpol) der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW).

    Die Organisatorinnen und Organisatoren des Workshops sind Hilde van Meegdenburg (Universiteit Leiden), Patrick A. Mello (Universität Erfurt) und Falk Ostermann (Universität Gießen).

  • Sektionstagung Internationale Beziehungen

    Sektionstagung Internationale Beziehungen

    5th Convention of the International Relations Section of the German Political Science Association (DVPW)

    At the IB-Sektionstagung, I co-organized a panel on QCA in International Relations (with Nina Guérin). I also presented  my chapter “Qualitative Comparative Analysis and the Study of Non-State Actors” from the Routledge volume Researching Non-State Actors in International Security: Theory & Practice (edited by Andreas Kruck and Andrea Schneiker).

    Moreover, I was elected Co-Speaker of the Foreign and Security Policy Group for the 2017-2020 term (with Klaus Brummer, Sandra Destradi, and Gordon Friedrichs). Information on the group’s activities can be found here. To sign for the group’s mailing list follow this link.